Was tun, wenn der Hund Katzen jagt?
Manche Hunde fangen aus unerklärlichen Gründen plötzlich an, Katzen zu jagen. Andere Hunden haben vielleicht noch nie eine andere Reaktion bei der Begegnung mit Katzen gezeigt.
Wie Hund und Katz – Das muss nicht sein
Grundsätzlich muss klar sein, dass ein Hund in den seltensten Fällen Jagd auf Katzen macht, um ihnen den Garaus zu machen. Hund und Katze sprechen unterschiedliche Sprachen, so wedelt beispielsweise der Hund aus Freude mit dem Schwanz, während die Katze damit einen Angriff ankündigt. Hunde, die mit Katzen zusammen leben, lernen diese Sprache zu deuten – ebenso wie die Katze das Verhalten des „hauseigenen“ Hundes sehr schnell zu verstehen vermag.
Einem über Jahre hinweg jagenden Hund diese Ungezogenheit abgewöhnen ist eine schwierige Aufgabe. Je früher man einem solchen Verhalten Einhalt gebietet, desto einfacher für Herr und Hund. Die erste – oft nicht einfache – Hürde hat der Hundebesitzer selbst zu nehmen, nämlich den „Schreck-Faktor“. Dieser Impuls des Besitzers beim Anblick einer Katze zu erschrecken, veranlasst den Hund häufig erst die Katze als jagbares Tier wahrzunehmen. Der souveräne Hundebesitzer sollte eine erblickte Katze erstmal ignorieren und die Aufmerksamkeit des Hundes auf sich ziehen. Diese Vorgehensweise ist in erster Linie für den Hundebesitzer gedacht um Zeit zu gewinnen und so souverän reagieren zu können. Ein Fehler wäre es nun, krampfhaft zu versuchen, den Hund nur ja nicht die Katze erspähen zu lassen. Hat Herrchen die Katze als erstes erblickt, hat er die Situation in der Hand. Der Hund sollte Platz machen, was für den Hund Ruhe bedeutet – jedenfalls sollte es der Hund so gelernt haben.
In hartnäckigen Fällen, wenn der Hund sich partout nicht hinlegen will und eventuell wie von Sinnen kläfft, ist der Einsatz eines Haltis sinnvoll. Das Halti ist im Prinzip, das war für ein Pferd das Halfter ist. Die Konstruktion ist ähnlich und die korrekte Anwendung ist für den Hund eine schmerzfreie und humane Korrekturmethode. Das Halti ist nicht dazu da den Hund in eine andere Richtung zu ziehen, sondern es soll der Blick vom Objekt der Begierde weg und dem Leinenführer zu gewandt werden, so erlangt dieser wieder die Aufmerksamkeit seines Hundes. Das Halti wird immer zusätzlich zur Leine geführt, nie alleine und wirkt immer nur kurz ein.
Am 2. Oktober 2007 um 10:42 Uhr
Auch wenn sie unterschiedlich sind, Hunde und Katzen können sich bestens miteinander arrangieren und sogar Freunde werden. (Ich zähle auch viele Schnurrer zu meinen Freunden ;o)
Meinem Frauchen ist dabei aufgefallen, dass die Katzen einen großen Anteil daran haben, ob es mit den Hunden klappt. Bei unseren Stallkatzen hat sie folgendes beobachtet: Katze sieht Hund, erster Gedanke: Flucht! Doch im nächsten Moment hält sie inne und denkt um – bewegt sich plötzlich nur noch im Zeitlupentempo – und wird damit für den Hund uninteressant.
Gerade Reitstallkatzen, die häufig mit verschiedenen Hunden in Berührung kommen, zeigen dieses angepasste Verhalten oft. Sie haben scheinbar gelernt, dass Hunde sie nur jagen, wenn sie weglaufen. Dadurch habe ich prima gelernt, wie man mit Katzen gut auskommt.
LG Alex
Am 2. Oktober 2007 um 10:51 Uhr
Unter dem Titel “Fremdsprachenkenntnisse erweitern den Freundeskreis” habe ich vor einiger Zeit mal meine Tipps für den Umgang mit Katzen zusammengefasst. So von Hund zu Hund… ;o)
Hier der Link dazu:
http://alexdogblog.blogspot.com/2007/08/fremdsprachenkenntnisse-erweitern-den.html
Am 14. August 2008 um 20:41 Uhr
Ich als Katzenfreund sehe das immer relativ eng. Allerdings hat meine Katze auch mal Hunde gejagt.
Am 4. September 2008 um 08:07 Uhr
Ja,ja, die “lieben” Katzen.
Mein BC läuft nicht immer hinter den Katzen her. Es gibt Katzen, die begrüßt er, dann die, die ihn nicht interessieren und dann haben wir noch die, die er regelrecht Hasst.(Ist bei unserer ersten Begegnung ohne ersichtlichen Grund auf und losgegangen) Also auch wie von Alex geschrieben, es kommt drauf an, wie sich die Katze dem Hund gegenüber verhällt.
So, dann noch nen Gruß da gelassen
“GRUß”
von Jessi und Lucky
Am 14. November 2008 um 17:37 Uhr
@Alex: Vielleicht weil Katzen doch eher eigensinniger sind als Hunde. Wer macht das einen Hund umzutrainieren und sich auf die Reaktionen einer Katze einzustellen?
Am 20. November 2008 um 21:11 Uhr
Bei uns Leben auch Hund&Katz in angenehmer Atmosphäre. Ich denke man kann diese Tiere gut aneinander gewöhnen.
Am 7. Dezember 2008 um 17:49 Uhr
Bei uns ist es genau andersrum. Die Katze jagt den kleinen Hund
Am 24. Januar 2009 um 15:05 Uhr
Wir leben auch mit einem Hund (Beagel) und mit einer Katze zusammen. Wir hatten erst den Hund und dann die Katze bekommen. Das hat eigentlich seht gut geklappt. Denke wenn Hund oder Katze als Welpe dazu kommen, geht das in der Regel gut. Bei uns war es kein Problem.
Am 2. Februar 2009 um 22:32 Uhr
Ich habe meinen Hund schon von Anfang an an katzen gewöhnt. Aber für ein unproblematisches Zusammenleben ist es auch wichtig, dass die Katze an Hunde gewöhnt ist.
Am 4. Februar 2009 um 18:25 Uhr
Wir haben eine Großen Schweizer Sennenhund, einen Rüden, der hat im Grunde nichts gegen Katzen, ist ein sehr souvärenes Tier. Wenn eine allerdings in seinem Hoheitsgebiet (unser Garten) auftaucht, sollte Sie verdammt schnell sein.
Am 9. Mai 2009 um 12:13 Uhr
Mich fasziniert es immer zu sehen, wenn ein Hund und eine Katzt schon so aneinander gewöhnt sind, dass sie sogar zusammen schlafen.
Am 22. Juni 2009 um 16:32 Uhr
Den Hund jagen?