Hundesport – gesund für Hund und Herrchen
Wer einen Hund hat, hat automatisch schon einen Ansporn zur täglichen Bewegung. Wem das zu wenig ist, der kann sich für eine oder mehrere folgender Hundesportarten entscheiden. Dabei gibt es Hundesport, der vom Herrchen sehr gute Fitness verlangt (Geländelauf) und auch Hundesportarten, in denen eigentlich nur der Hund gefordert ist (Flyball).
Gemeinsam haben alle Hundesportarten, dass das Herrchen mit dem Hund trainieren muss, was sich allgemein sehr positiv auf die Mensch-Hund-Beziehung auswirkt.
Agility
Der wohl bekannteste Hundesport dürfte das sogenannte Agility sein.
Dabei müssen Hund und Herrchen einen Parcours überwinden, der aus vielen verschiedenen Hindernissen aufgebaut ist. Zu den gebräuchlichen Hindernissen gehören Sprunghürden, Tunnel, Slalomparcours, Wippen, etc. Im Vordergrund bei dieser Sportart soll der Spaß, die Beschäftigung mit dem Hund und die Bewegung, nicht der Wettbewerb, stehen.
Währen dem Lauf durch den Parcours darf das Herrchen seinen Hund nicht berühren und auch keine Leine verwenden. Der Hund läuft also frei und wird ausschließlich durch Gesten und Kommandos durch den Parcours geführt. Bei der Bewertung kommt es an erster Stelle auf die Fehlerpunkte an.
Die benötigte Zeit, um den Parcours zu durchlaufen spielt nur bei Punktgleichheit eine Rolle. Durch die Regelung, den Hund nur über Gesten und Kommandos zu „steuern“ ergibt sich so ein sehr gutes Zusammenspiel und eine tolle Beziehung zwischen dem Hund und seinem Herrchen.
Discdogging
Auch diese Hundesportart ist relativ bekannt und auch sehr beliebt. Viele Hundebesitzer werden mit ihrem Hund diese Sportart betreiben, ohne die Bezeichnung zu kennen, es handelt sich dabei um Hundefrisbee.
Es gibt mehrere Varianten des Discdoggings. Verwendet werden dazu spezielle,biegsame Hundefrisbeescheiben, die nicht durch den Biss des Hundes brechen oder gar zersplittern können.
Für Turniere gibt es mehrere Varianten des Discdogging:
In der Freestyle-Variante wird eine Choreographie eingeübt, die mit Musik hinterlegt wird. In den Distance-Varianten ist die Weite des Wurfs der Scheibe Bewertungskriterium. Der Hund muss dabei die Scheibe in der Luft fangen.
Flyball
Flyball ist ein noch sehr junger Hundesport.
Hier hat der Hund vier Hürden zu überwinden, um die Flyballmaschine zu erreichen, die einen Ball festhält, den sich der Hund schnappen muss. Mit dem Ball muss der Hund dann wieder die vier Hürden in die andere Richtung überwinden. Dies ist eine reine Hundesportart im eigentlichen Wortsinne, die vom Herrchen keine besondere Fitness verlangt, da hier nur die Zeit eine Rolle spielt, die der Hund braucht, um die Strecke in beide Richtungen zu durchqueren.
Turnierhundsport
Diese Bezeichnung ist eigenltich ein Oberbegriff über mehrere Hundesportarten, wie z.B. Vierkampf, Geländelauf, Hindernisslauf etc.
Vierkampf
Der Vierkampf besteht aus folgenden Disziplinen:
1. Gehorsamsübung
Hierbei handelt es es sich um elementare Kommandos wie „Sitz“ und „Platz“, die jeweils aus der Bewegung heraus ausgeführt werden müssen.
2. Hürdenlauf
Dabei muss der Hund auf einer Laufstrecke mehrere Hürden überwinden, wobei der Hundehalter je nach Variante nebenher laufen, oder selbst auch die Hürden überwinden muss.
3. Slalom
Hier müssen Hund und Herrchen einen Slalomparcours durchlaufen
4. Hindernislauf
Ähnlich wie beim Agility muss der Hund einen Hindernisparcours durchlaufen und das Herrchen nebenherlaufen. Der wesentliche Unterschied ist dabei, dass hier der Parcours standardisiert und immer gleich ist, während beim Agility der Phantasie nahezu keine Grenzen gesetzt sind.
Geländelauf
Beim Geländelauf müssen Hund und Herrchen zusammen eine 2000 Meter oder 5000 Meter lange Geländestrecke durchlaufen. Der Hund ist beim Geländelauf angeleint. Letztendlich ist dieser Hundesport für den Hund keine große Herausforderung, da das Herrchen in aller Regel der begrenzende Faktor dabei ist.
Das waren natürlich bei Weitem nicht alle Hundesportarten, aber die gängigsten, für die sich in den meisten Fällen relativ problemlos ein Ansprechpartner/Verein in der näheren Umgebung finden läßt.
Am 14. Oktober 2011 um 21:50 Uhr
Bei Flyball stehen Herrchen und Frauchen zwar nur rum – habe da einige Videos auf Youtube gesehen – den Hunden dürfts aber Riesenspaß machen. Balli spielen, Laufen, Apportieren – alles abgedeckt.
Netter Artikel jedenfalls.
Am 18. Oktober 2011 um 12:00 Uhr
Habt Ihr schon mal was von Treibball gehört? Das ist ein relativ neuer Hundesport, der ursprünglich dazu gedacht war unausgelastete Hütehund zu beschäftigen.
Falls Ihr Interesse habt, schaut doch mal auf diese Seite:
http://www.hundepsychologie-franken.de/gruppen/treibball-training/
Am 19. Oktober 2011 um 16:13 Uhr
Kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Schöner Artikel. Mit meinem Labrador bin ich auch jeden Tag in der “Wildnis” und ich kann total bestätigen, dass das dem Menschen auch gut tut. Mein Wohlstandsbäuchlein hat sich sehr reduziert
Am 25. Oktober 2011 um 10:47 Uhr
[...] des Hundes hierbei beträgt 15 Monate. Ist diese Prüfung geschafft, stehen alle Türen für den Hundesport [...]
Am 10. November 2011 um 13:49 Uhr
[...] auch andere Hundesportarten sind empfehlenswert und weit verbreitet. Da sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Posted [...]
Am 14. Dezember 2011 um 16:14 Uhr
Hi, meine kleine Maus hatte immer sehr viel Spass an Bewegung vorallem wenn sie dabei auch noch geistig gefordert wurde. Es hat sie immer fit und fröhlich gehalten trotz der angeborenen Herzprobleme. Selbst einfache Übungen beim spazieren gehen fand sie immer total grossartig. Man kann das immer überall mit einbinden