Neue "alte" Hunderasse - der germanische Bärenhund
Diese, nicht von der FCI anerkannte Hunderasse entstand bereits 2000 v. Chr. und
galt als ein treuer und zuverlässiger Wach- und Schutzhund der Jäger und
Sammler, der später auch als Familienhund galt, als die Menschen sesshaft
wurden. Durch verschiedene Kriege und Kämpfe gelangten germanische Bärenhunde als Beutestücke
auch bis in das Römische Reich. Ab diesem Zeitpunkt jedoch verliert sich Spur
ihrer weiteren Entwicklung.
Germanische Bärenhunde sind eine Rückzüchtung, die Carsten
Kieback in den 80er Jahren erstmals gelungen. Es geschah
durch eine Kreuzung eines Bernhardiners mit einem weißen
Hirtenhund. Daraufhin wurde auch ein Erstzüchterverein in Lübzow gegründet.
Der Bärenhund besitzt einen sehr sanftmütigen und kinderlieben
Charakter und wird bevorzugt als Familienhund eingesetzt, der
aber auch in der Lage ist Haus, Hof und Familie zu beschützten, wobei
er aber nicht als ein Kläffer oder als aggressiv bezeichnet werden kann.
Vom Wesen her ist er zudem eher ruhig, treu, anhänglich und
wachsam. Er liebt es zu schwimmen und mit Kindern herum zu
toben. Ein germanischer Bärenhund benötigt viel Bewegung und Auslauf,
ansonsten ist er aber sehr leicht zu erziehen und sehr folgsam.
Mit seinen bis zu 85 kg und einer Widerristhöhe von bis zu 85 cm
gehört er zu den großen Hunderassen. Die Farbnuancen des Felles
können verschiedene Farben haben und reichen von blond, dunkelblond,
graublond, hirschrot bis hin zu gestromt. Reines weiß oder schwarz sind
allerdings nicht erlaubt. Der Körperbau ist wohl proportioniert mit
einem kräftigen Hals und massigem Knochenbau. Sie besitzen eine
dicke, lose Haut; das Fell hat eine Länge von 2 - 6 cm. Eine
schwarze Maske ist wünschenswert. Trotz seiner Masse hängen die
Lefzen und Augenlider nicht.
Er ist der ideale Familienhund, er beschützt sie nicht nur,
sondern ist zudem auch ein treuer Partner, der besonders kinderlieb ist.