Der Bernhardiner
Der Bernhardiner ist ein sehr ruhiger, zuverlässiger und ausgeglichener Hund. Er ist
bekannt für seine ausgesprochene Kinderliebe und Sanftmut. Er gilt als "bester
tierischer Babysitter".
Durch seine treue, aufopferungsvolle und solidarische Hilfsbereitschaft wurde der
Bernhardiner bekannt. Dies gilt auch heute noch. Er ist ein wachsamer Hund, dem jegliche
Aggressivität fehlt. Der Bernhardiner ist trotz seiner Größe und Massigkeit ein sehr
sensibler und seelenvoller Hund, der viel Liebe und Zuneigung in seiner
Familie braucht.
Er kann manchmal recht eigensinnig sein, das ist die Kehrseite des von ihm früher
verlangten selbständigen Einsatzes vor allem in der Berg- und Lawinenrettung.
Ein so großer, kraftvoller Hund braucht natürlich besonders im ersten Lebensjahr eine
freundliche, aber konsequente Erziehung zum Gehorsam.
Trotz allem ist die Haltung eines Bernhardiners wegen seiner Größe und Ansprüche nicht
überall möglich. Er braucht zwingend einen Garten, in dem er sich aufhalten
kann und ausreichend Platz in einer großen Wohnung.
Wie viele große Rassen soll der Bernhardiner nicht in einer Etagenwohnung ohne Aufzug
gehalten werden.
Ebenso braucht er viel Bewegung und Beschäftigung, denn er ist eigentlich ein Arbeitshund.
Er braucht unbedingt eine Aufgabe.
Der Bernhardiner ist keinesfalls als Zwinger- oder Kettenhund geeignet.
Dem Bernhardiner sagt man einen untrüglichen Ortssinn, eine extrem gute Nase,Wetterfühligkeit
im Sinne von, er weiß wann es schneit, und Ausdauer im Einsatz nach.
Kurzcharakteristik Berhardiner:
Ein äußerst gutmütiger, freundlicher Hund, vor allem zu Kindern,
ruhig und ausgeglichen.
Beeindruckt schon durch seine stattliche Größe
Braucht liebevolle Zuwendung seiner Familie
wie auch der Berner Sennenhund ein "Sensibelchen".
Wachsam, aber nicht aggressiv,
kann bei inkonsequenter oder falscher/ gar keiner
Erziehung jedoch zur Dominanz neigen